Sufismus

 

 

TOWARDS THE ONE
THE PERFECTION OF
 LOVE
HARMONY
AND BEAUTY
THE ONLY BEING
UNITED WITH ALL THE ILLUMINATED SOULS;
WHO FORM THE EMBODYMENT
 OF THE MASTER
THE SPIRIT OF GUIDANCE

ein Gebet von
 


 
PIR O MURSHID HAZRAT INAYAT KHAN

Dem Gründer des internationalen Sufiordens
  
HAZRAT INAYAT KHAN: 

Für einen Sufi sind Gott und Mensch nicht zwei verschiedene Wesen;

der Sufi denkt nicht an Gott als eine von ihm selbst getrennte Wirklichkeit. Der Gott des Sufis ist nicht nur im Himmel, sondern ist überall.

Er erblickt Gott im Unsichtbaren und im Sichtbaren;

er erkennt Gott in der inneren ebenso wie in der äußeren Welt.

Deshalb gibt es in der Sichtweise der Sufis keinen Namen, der nicht auch ein Name Gottes wäre, und keine Erscheinungsform, die nicht auch eine Erscheinungsform Gottes wäre.

Jelal-ud-Din Rumi sagt entsprechend: "Der Geliebte ist alles in allem, was ist;

der Liebende verhüllt Ihn nur. Der Geliebte ist alles, was lebt;

 
Der Sufi hat erkannt, daß diese beiden Aspekte in ihm selbst existieren: der unvollkommene und sterbliche Aspekt seiner Natur ebenso wie der vollkommene und unsterbliche Aspekt seiner Natur.
 

PIR VILAYAT INAYAT KHAN
LEITER DES INTERNATIONALEN SUFIORDENS
SOHN UND NACHFOLGER VON HAZRAT INAYAT KHAN
                              
Besondere religiöse Aktivitäten des Sufi-Ordens.


                         Der Universelle Gottesdienst                   

Sein Name weist auf sein Ziel hin: er soll die Einheit hinter der Vielfalt der religiösen Vorstellungen der Menschheit sichtbar machen; er soll es den Anhängern verschiedener Religionen ermöglichen, gemeinsam zu beten und das höchste religiöse Ideal zu verherrlichen; er soll auf die eine Quelle der ewigen Wahrheit aufmerksam machen, in der alle heiligen Schriften ihren Ursprung haben.

"Es ist die Aufgabe der Sufi-Botschaft, die Einheit der Religion zu verbreiten. Sie hat nicht den Auftrag, einen bestimmten Glauben, eine besondere Kirche oder Religion zu fördern.

Ihr Werk ist es, die Anhänger verschiedenener Religionen und Glaubensvorstellungen in der weisen Einsicht zu vereinen, daß sie ihrem eigenen Glauben neue Kraft geben und das wahre Licht auf ihn leuchten lassen sollten, ohne daß sie ihre Religion aufgeben müssen. Wenn das gelingt, wird die Menschheit von mehr Vertrauen und Zuversicht erfüllt werden."

»Der Universelle Gottesdienst... war die Hoffnung aller Propheten, er war das Gebet und die Sehnsucht aller großen Seelen. Jeder Mensch soll das Licht erkennen, welches in verschiedener Gestalt zu uns gekommen ist: In den Schriften des Buddhismus, im Koran, in der Bibel und genauso in den Lehren Krishnas oder Zarathustras. (Hazrat Inayat Khan)

Hazrat Inayat Khan hat 1920 aus göttlicher Inspiration diesen Universellen Gottesdienst geschaffen, an dem jeder, gleich welcher Religion oder Konfession er angehört, teilnehmen kann.

Der Universelle Gottesdienst ist eine Gelegenheit, in Liebe und Respekt tiefer in die Weisheit und Schönheit der Religionen einzudringen, in die eigene und in die Religion anderer Menschen und Völker.

Auf dem Altar des Universellen Gottesdienstes brennt in der Mitte eine erhöhte Kerze, die die Allgegenwart des göttlichen Seins symbolisiert. Um sie herum sind mehrere Kerzen aufgestellt als Symbole für die großen Weltreligionen, die ihr Licht von dem einen zentralen Licht empfangen.

Vor diesen Kerzen liegen die Heiligen Schriften der jeweiligen Religionen, aus denen nach dem Anzünden der Kerzen gelesen wird, jeweils zu einem gemeinsamen Thema, das auch der Inhalt der Ansprache ist.

Eingebettet in diese Zeremonie sind die drei großen Gebete von Hazrat Inayat Khan. Musik zur Einstimmung auf die Religionen und ihre Meister, Heiligen und Propheten kann hinzugefügt werden.
 
Weitere Informationen über den internationalen

Sufiorden finden Sie unter:
www.sufiorden.de